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1060. Cuno Amiet
(Solothurn 1868–1961 Oschwand)
Interieur mit Blumenstillleben. 1956. Öl auf Hartfaserplatte. Unten rechts monogrammiert und datiert. Verso auf Etikett betitelt Pfingstrosen. 64,7x54 cm. Gerahmt.
Das Werk ist im SIK-ISEA unter der Inventarnummer 260428 0004 als eigenhändige Arbeit von Cuno Amiet im Archiv registriert, Archivauszug liegt vor. Das Gemälde wir in den Catalogue raisonné der Gemälde Cuno Amiets (Online-Version) aufgenommen.
Provenienz:
- Seit drei Generationen im gleichen Familienbesitz
Schätzung: CHF 10'000 – 15'000EUR 11'360 – 17'050
Zuschlag: CHF 13'000
Details1105. Antikes Paar Genfer Email-Gold-Armbänder
Schweiz, um 1830. 750 Gelb-/Rot-/Grüngold. Leicht gewölbte, breite, verstiftete Glieder. Die Oberfläche mattiert, granuliert und floral verziert. Die Armbänder mit je 11 ovalen polychromen Genfer Email-Miniaturen mit Darstellung der kantonalen Trachten. L 18,5 cm. B 2,5 cm. 66 g.
- Sehr guter Erhaltungszustand. Die Emailmalereien sind in feinstem Genfer Email ausgeführt und zudem in perfektem Zustand.
Das Genfer Email gehört zu den feinsten Formen der europäischen Emailkunst und entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert in und um Genf zu einem eigenständigen Zentrum der Miniaturmalerei. Seine besondere Bedeutung liegt in der extrem detailreichen Ausführung: Auf dünn geschichteten, meist goldenen oder kupfernen Unterlagen werden fein gemahlene Glasflüsse in mehreren Brennvorgängen aufgetragen. Dadurch entstehen brillante, lichtbeständige Farben mit hoher Tiefe und fast malerischer Wirkung. Typisch ist die Verbindung von Miniaturmalerei und Schmuckkunst, etwa auf Dosen, Uhrengehäusen oder – wie in diesem Beispiel – in kleinen ovalen Bildfeldern auf Armbändern.
Im 18. und frühen 19. Jahrhundert war Genfer Email besonders gefragt bei europäischen Adels- und Patrizierkreisen. Dargestellt wurden häufig Porträts, mythologische Szenen oder – wie im 19. Jahrhundert zunehmend – idealisierte Trachten- und Landschaftsmotive aus der Schweiz. Diese „Trachtenszenen“ dienten nicht nur als Dekor, sondern auch als eine Art kulturelle Repräsentation einer romantisierten Schweizer Identität.
Die technische Qualität des Genfer Emails zeichnet sich durch:
sehr feine Pinselarbeit, glänzende Farbflächen trotz sehr kleiner Bildformate
hohe Brennkontrolle (mehrere kontrollierte Brennzyklen ohne Farbverlust)
oft Zusammenarbeit zwischen Goldschmieden und spezialisierten Emailleuren.
Im 19. Jahrhundert führte die Industrialisierung jedoch zu einem langsamen Niedergang dieser Kunstform, da die Herstellung sehr zeitaufwendig und teuer war. Heute gelten originale Stücke des Genfer Emails als hochspezialisierte Sammlerobjekte und wichtige Zeugnisse der Schweizer Kunst- und Kulturgeschichte.
Schätzung: CHF 4'000 – 6'000EUR 4'550 – 6'820
Zuschlag: CHF 6'500
Details1200. Patek Philippe "Ellipse Squelette", 1990er Jahre
Ref. 3880J-001. 750 Gelbgold-Gehäuse, 32x27 mm. Kal. 177. Skelettiertes, beidseitig aufwendig floral graviertes Handaufzugwerk. Originales Lederband mit originaler Gelbgold-Dornschliesse. Funktionstüchtig. Mit Patek Philippe-Zertifikat und Ersatzlederband.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 10'000 – 20'000EUR 11'360 – 22'730
Zuschlag: CHF 30'000
Details1301. Hermès, Handtasche "Kelly sellier 28"
1990. Aus genarbtem Leder in Rot. Vergoldete Metallbeschläge. Schloss und Clochette mit zwei Schlüsseln. Abnehmbarer Schulterriemen. 28x22x11 cm.
- Leichte Tragespuren, Ecken minim berieben.
Schätzung: CHF 5'500 – 8'000EUR 6'250 – 9'090
Zuschlag: CHF 6'500
Details1224. Audemars Piguet "Royal Oak", um 1979
Design nach Entwurf von Gérald Genta.
Ref. 5402ST. Edelstahl Monocoque-Gehäuse Nr. B03859 C 1859. 39 mm. Automatik Cal. 2121, Werk Nr. 197575. Anthrazitfarbenes Zifferblatt "Petite Tapisserie" mit aufgesetzten Leuchtindizes und Leuchtzeigern. Datumsanzeige bei 3 Uhr. Satiniertes Edelstahlband mit Faltschliesse. Innenumfang ca. 16,5 cm. Funktionstüchtig.
- Alters- und Gebrauchsspuren.
Audemars Piguet Royal Oak ist eine ikonische Luxusuhr, die 1972 von Gérald Genta entworfen wurde. Sie war die erste hochwertige Sportuhr aus Edelstahl und brach mit traditionellen Uhrenkonventionen durch ihr markantes, achteckiges Gehäuse und das integrierte Armband.
Die Royal Oak wurde schnell zu einem Designklassiker und gilt heute als eines der wichtigsten Modelle der modernen Uhrmacherkunst. Ihre Kombination aus sportlicher Eleganz, technischer Präzision und unverwechselbarem Design macht sie bis heute zu einer der begehrtesten Luxusuhren der Welt.
Schätzung: CHF 20'000 – 40'000EUR 22'730 – 45'450
Zuschlag: CHF 24'000
Details1314. Louis Vuitton, Reisetasche "Keepall 50"
2018. Limitierte Auflage von Virgil Abloh. Aus silberfarbenem Monogram Satellite Canvas mit Besätzen aus dunkelblauem Leder. Zwei abgerundete Tragegriffe. Griffbindung und Adressenanhänger. Reissverschluss. Verstellbarer und abnehmbarer Schulterriemen. 50x28x22 cm.
- Leichte Tragespuren.
Schätzung: CHF 1'500 – 2'000EUR 1'700 – 2'270
Zuschlag: CHF 1'500
Details2379. Maria Immaculata,
Kolonialbarock, wohl Philippinen. Holz geschnitzt, polychrom gefasst und partiell vergoldet. Gesicht, Hände, Füsse und Mondsichel aus Elfenbein. Glasaugen. Über hohem prunkvollem Sockel auf Weltkugel und Mondsichel stehende Maria. Vollplastisch. H 51 cm.
- Kleine Schad-, Fehl- und Reparaturstellen. Fassung an wenigen Stellen übergangen.
Schätzung: CHF 700 – 1'000EUR 800 – 1'140
Zuschlag: CHF 1'600
Details2380. Glasmalerei "Kreuzigung Christi"
Französisch, um 1480/1520. Farbloses und farbiges Glas. Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb und Schmelzfarben. In Bleifassung. Christus am Kreuz, betrauert von Maria, Maria Magdalena und Johannes. Zwei Engel fangen das Blut aus seinen Wunden in Kelchen auf. Im Hintergrund Stadtsilhouette Jerusalems. 128,5x67 cm. In Holzrahmen. Rückseitige Einfassung (6 cm breit) mit Resten einer Beleuchtung.
- Altersspuren. Kleine Ergänzungen. Sprungbleie und geklebte Sprünge.
Schätzung: CHF 5'000 – 8'000EUR 5'680 – 9'090
Zuschlag: CHF 12'000
Details316. Rüstung, Tosei-gusoku
Japan, frühe Edo-Zeit (ca. 1600–1700). Mit rotem Urushi lackierter, aufwändig aus 63 Lamellen (suji) gefertigter Hoshi-Kabuto ("Sternenhelm"), mit fünffach geschobenem Nackenschutz und zugehöriger Halbmaske, Mempô, aus Eisen mit vierfach geschobenem, en suite rot lackiertem Halsschutz. Aufwändig gestaltetes Scheitelloch in Blütenform, Iyo-gane. Emblem, Maedate, in Form einer Sonnenscheibe. Harnischbrust und -Rücken, Dô, aus in Hon-urushi lackierten Eisenlamellen. Armzeug mit siebenfach geschobenen Schulterspangen, Ringelgeflecht auf Goldbrokat-Seidenstoff, sowie gepanzerten Handschuhen (Kote) mit roten Kamon in Sukashi. Dunkelblaue Textilverbindungen zwischen einzelnen Lamellen sachgerecht restauriert. Hüftschutz en suite, Oberschenkelschutz aus Ringelgeflecht auf dunkelblauem Textil, mit Unterschenkel-Protektoren, Sune-ate. Auf rezentem Präsentationsständer. Mit zwei Rüstungskisten aus der Zeit und japanischem Gutachten. H auf Präsentationsständer und Kiste ges. ca 140 cm.
Schätzung: CHF 9'000 – 12'000EUR 10'230 – 13'640
Details1059. Giovanni Giacometti
(Stampa 1868–1933 Glion)
Maloja (Capolago). Aquarell und Bleistift auf Papier. Unten rechts in Bleistift monogrammiert. Blattgrösse 22x28,5 cm. Gerahmt.
- Blatt leicht gebräunt und minimst fleckig. Ränder und Ecken minimst bestossen. Verso partiell an Rückblatt montiert.
Gutachten:
- Archivauszug SIK-ISEA, Archivnummer 260420 0002, als eigenhändige Arbeit von Giovanni Giacometti aufgenommen.
Schätzung: CHF 20'000 – 28'000EUR 22'730 – 31'820
Details1136. Löwenkopf-Halsreif
750 Gelbgold. An die griechische Antike angelehntes Design. Halsreif gedreht und gewunden mit Kordelverzierung und an den Enden je ein strukturierter Löwenkopf mit Rubinaugen. Innenumfang ca. 35 cm, durch Scharnier und Feder leicht flexibel in der Grösse. B 9–17 mm. 115 g. Mit Box.
Schätzung: CHF 9'000 – 13'000EUR 10'230 – 14'770
Details1216. IWC Schaffhausen "Ur-Portugieser", 1944
Sehr seltenes Exemplar des Vorläufers der Portugieser-Linie.
Ref. 325. Edelstahl-Gehäuse Nr. 1102826, 41,5 mm. Mit Streifen veredeltes Handaufzug Kal. 98, Werk Nr. 955038, Schraubenunruh mit Breguetspirale.Versilbertes Zifferblatt mit aufgesetzten rotgoldenen arabischen Zahlen und Indizes. Rotgoldene Schwertzeiger und kleine guillochierte Sekunde bei 6 Uhr. Neuwertiges leicht verlaufendes Lederband mit originaler Dornschliesse. Mit IWC Echtheitszertifikat.
- Sehr guter Erhaltugszustand.
Die aussergewöhnlich seltene „Ur-Portugieser“ von IWC Schaffhausen aus dem Jahr 1944 gilt als einer der bedeutendsten Vorläufer der späteren Portugieser-Linie und zählt heute zu den gesuchtesten Sammleruhren des Hauses. Das markante Edelstahlgehäuse mit einem für die damalige Zeit beeindruckenden Durchmesser von 41,5 mm verleiht der Uhr eine aussergewöhnliche Präsenz und unterstreicht ihren instrumentellen Charakter.
Im Inneren arbeitet das hochwertige Handaufzugskaliber 98 – ein Präzisionswerk, das ursprünglich auf der Basis feinster Taschenuhrkaliber entwickelt wurde und für seine Zuverlässigkeit sowie hervorragenden Gangwerte geschätzt wird.
Als früher Vorläufer der legendären Portugieser-Kollektion besitzt dieses Exemplar nicht nur hohe uhrmacherische Qualität, sondern auch ausserordentliche historische Bedeutung und grosse Seltenheit.
Schätzung: CHF 20'000 – 30'000EUR 22'730 – 34'090
Details1219. Rolex Oyster Perpetual "Datejust"
Ref. 116244. Edelstahl-Gehäuse Nr. 2080, mit Diamant-Lünette, 36 mm. Automatik Kal. 3135, Werk Nr. 964GH725. Helles Perlmutt-Zifferblatt mit aufgesetzten Diamant-Indizes, Stabzeigern und Zentralsekunde. Datum bei 3 Uhr. Saphirglas mit Zykloplupe. Poliertes und mattiertes Jubilé-Edelstahlband mit Faltschliesse. Funktionstüchtig. Mit Lederetui.
- Minimale Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 10'000 – 15'000EUR 11'360 – 17'050
Details4006. Blanc de Chine-Figur
China, späte Qing-Dynastie. Porzellan. In Lalitasana sitzende Guanyin. H 15 cm. Mit Holzsockel.
Schätzung: CHF 400 – 800EUR 450 – 910
Details













